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Arbeitskreis Museumsmanagement

Matthias Dreyer: Probleme der Museumsfinanzierung – eine kulturwirtschaftliche Bestandsaufnahme der Museen in Niedersachsen.

Die Museumslandschaft sieht sich – nach einem Boom bis zum Ende der 80er Jahre – infolge der Konsolidierungszwänge der öffentlichen Haushalte finanziellen Schwierigkeiten und einem Rechtfertigungsdruck nicht nur gegenüber ihren Förderern, sondern auch gegenüber der Öffentlichkeit ausgesetzt. Gleichzeitig hat sich der Aufgabenkanon, der neben den klassischen Funktionen, wie z.B. das Sammeln oder Bewahren, an Museen herangetragen wird, erweitert. Museumsleitungen stehen vor der Herausforderung, (Finanzierungs-) Strategien zur Bewältigung dieser Probleme zu entwickeln. Neue Wege der Finanzierung sind notwendig.

Die Studie von Matthias Dreyer greift deshalb eine aus kulturwirtschaftlicher und kulturpolitischer Sicht aktuelle und bedeutende Fragestellung auf. Mit Analysemethoden der Kulturökonomik - einer recht jungen Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften - werden sowohl die tradierten öffentlichen Fördermechanismen als auch innovative private Finanzierungsinstrumente untersucht. Durch die gelungene Verbindung mit der empirischen Bestandsaufnahme der niedersächsischen Museumslandschaft, mit der dieses Problemfeld erstmals für ein gesamtes Bundesland aufgegriffen wird, und den daraus abgeleiteten Gestaltungsempfehlungen ist die vorliegende Untersuchung ein wichtiger Beitrag zur Lösung des gegenwärtigen museumspolitischen Handlungsdrucks. Die Arbeit bietet durch die fruchtbare Verknüpfung ökonomischer und kulturpolitischer Aspekte interessante Einblicke und dürfte die Grundlage für die „tägliche Arbeit“ des Managements in den Kulturinstitutionen sein.

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